Das Friedfischtagebuch

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Dienstag, 16. Mai 2017

Lang Lang auf Klein Klein !


Es gibt diese Tage wo mir das Fangen von kleinen Fischen besonders viel Spaß macht. Ich lege auch generell nicht soviel Wert auf die Jagd nach diesen einen großen Fisch, mir macht die Frequenz auf Weißfische einfach soviel Spaß das ich gern anderen den Vortritt lasse. Heute mal ein kleiner Bericht über das Fischen mit der Handstange auf Brassen, Güstern und Rotaugen. Viel Spaß !


Mit der 6 Meter Stippe habe ich die optimale Länge für mein Vorhaben. Ich kann kleine Fische relativ schnell aus dem Wasser heben, das Handling auf kurzen Bahnen oder knappen 12 Metern passt.


Setzkescher und Unterfangkescher sind bei mir fast immer dabei. Den Setzkescher habe ich an einer 3 Meter langen Teleskopstange montiert. Erleichtert das Keschern von großen Fischen ungemein. Ein Herausheben großer Fische kommt schon deswegen nicht in Frage weil meine Vorfächer reißen, beziehungsweise der Haken aufbiegen würde.


Im Test hatte ich heute ein eigenes Futter, das aus Maismehl, Hanfmehl und zermahlenem Katzentrockenfutter besteht. Ein kleine Zugabe von Paniermehl zum Abbinden des Lockfutters darf aber nicht fehlen, sonst bekommen wir die sehr leichten Futterbälle nicht mehr zum Futterplatz geworfen.


Ein Pinkie am 20er Haken sollte genau der richtige Köder für die heutige Session sein. 


Nach dem ersten Wurf stieg sofort eine handlange Güster ein. Der
 Unterschied zu Rotaugen und Brassen in gleicher Größe ist sofort merkbar. Güstern machen einfach mehr Dampf, obgleich der Drill kein wirklicher war.


Bevor wir es vergessen, zum Einsatz kam an diesem windstillen Tag eine 1,0 Gramm Pose. Die Tiefe an dieser Stelle beträgt ca. 1,0 Meter, ich habe knapp über Grund gefischt, weil der Untergrund ein Ablegen einfach nicht zulässt. Problem dabei ist : Der See hat keine Strukturen, wenn der Wind nur sehr leicht auf dem Wasser steht haben wir automatisch eine Unterströmung die mit leichten Posenkörpern nicht so einfach abgefangen werden kann. Lege ich die Montage aber auf Grund ab, wird zu 99% der Haken Dreck, Schnurreste oder sonstigen Müll einfangen.


In der Zwischenzeit konnte ich einige kleine Güstern fangen, mit einem Wechsel von Pinkie auf rote Made wollte ich ein wenig Selektieren, gelang auch, eine handlange Brasse biss, allerdings wollte ich paar wenige Zentimeter heraus kitzeln. 


Einige wenige Rotfedern sind der Futterwolke und den geschossenen Pinkies bis auf den Grund gefolgt. Oft steigen sie auch während der Absinkphase der Montage nach dem Auswurf ein. Der Schwimmer steht dabei je nach Ausbleiung ein Stück höher. Ükel beherrschen diese Disziplin aus dem Eff Eff.


Am Ende gab es nach etwa 3 Stunden gute 50 Fische, wovon ein beträchtlicher Teil aber ungefähre Fingerlänge hatte. Ich hatte mich aber auch über diesen Umstand gefreut, zum einen wegen dem Test des Katzentrockenfutters und dem Futterwolkeneinsatz, zum anderen weil die Fische in der Laichzeit waren und ich dem See dennoch einiges mit Schuppen entlocken konnte. Ich habe Lunte gerochen, eine Speedrute wird meine nächste Anschaffung sein ! 


Tight Lines



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